Newsletter Nationale Plattform gegen Armut  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏
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Liebe Leserinnen und Leser

In den letzten Monaten fand der Rekrutierungsprozess für den Rat für Armutsfragen statt. Das Interesse daran war gross: Über 80 Personen aus der ganzen Schweiz haben sich für einen Sitz beworben. Nun wurden erstmalig Mitglieder eingesetzt und der Rat beginnt schrittweise mit seiner Arbeit.

Informationen zur Zusammensetzung des Rats, zum Auswahlprozess und den nächsten Schritten erfahren Sie in diesem Newsletter.

Eine gute Lektüre wünscht Ihnen

das Team der Nationalen Plattform gegen Armut

Im Fokus 

Der Vorschlag für einen Rat für Armutsfragen wurde in einem partizipativen Prozess im Rahmen der Nationalen Plattform gegen Armut entwickelt. Der Rat vertritt als dauerhafte Beteiligungsstruktur die Interessen von armutsbetroffenen und -bedrohten Personen gegenüber Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit. Der Rat setzt sich aus zwölf armutserfahrenen Personen zusammen, die als stimmberechtigte Mitglieder über die Aktivitäten des Rates bestimmen. Ergänzend wirken sechs Fachpersonen als beratende Mitglieder mit.

Zwischen 1. Dezember 2025 und 31. Januar 2026 konnten sich Interessierte für einen Sitz bewerben. Aus den über 80 eingegangenen Bewerbungen wurden 18 Personen für die erstmalige Besetzung des Rates ausgewählt. Die gewählten Frauen und Männer spiegeln die Vielfalt der Lebensrealitäten armutsbetroffener Menschen in der Schweiz wider: Sie repräsentieren verschiedene Regionen, Altersgruppen, Hintergründe und Biografien. Auch die beratenden Fachpersonen bringen Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen ein.

Der Auswahlprozess wurde von der Koordinationsgruppe des Rates durchgeführt. Sie prüfte die Unterlagen, führte Gespräche und stellte sicher, dass die Zusammensetzung des Gremiums den partizipativ validierten Kriterien für eine ausgewogene Vertretung entspricht. Die Koordinationsgruppe wurde im Rahmen der Nationalen Plattform gegen Armut vom Bundesamt für Sozialversicherungen eingesetzt.

Der Rat für Armutsfragen nimmt seine Arbeit nun schrittweise in einer Pilotphase bis 2028 auf. In den kommenden Monaten baut der Rat seine Strukturen auf, setzt inhaltliche Schwerpunkte und macht sich und seine Arbeit sichtbar. Im Frühling 2026 wird der Rat als eigenständiger Verein gegründet. Er ist Teil der nationalen Struktur gegen Armut, arbeitet jedoch unabhängig. Ein Lancierungs- und Netzwerkanlass ist im Herbst 2026 geplant.

Die Pilotphase wird von der Ernst Göhner Stiftung, der Christoph Merian Stiftung und dem Migros-Kulturprozent mitfinanziert. Weitere Geldgebende werden derzeit gesucht.

Austausch, Wissen und Impulse zur Prävention und Bekämpfung von Armut in der Schweiz. Die Nationale Plattform gegen Armut wird getragen von Bund, Kantonen, Städten, Gemeinden und der Zivilgesellschaft:

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Kontakt

Nationale Plattform gegen Armut
Bundesamt für Sozialversicherungen BSV
Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern
gegenarmut.ch